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Berufsfachschule für Pflege und Soziales

Zielgruppe
Die Landesfachschule für Sozialberufe bietet eine Ausbildung für Jugendliche an, die in Einrichtungen des sozialen und sanitären Bereichs tätig sein wollen.

Aufnahmebedingungen
Mittelschulabschluss

Anforderungen
Für die Wahl dieses Berufes sind
• Freude am Umgang mit Menschen
• gute Umgangsformen
• körperliche und seelische Belastbarkeit
• Einfühlungsvermögen
• Beobachtungsgabe
• Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Team
• sorgfältige Arbeitsweise
notwendig.

Struktur und Verlauf
Die Ausbildung dauert 4 Jahre. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag statt und ist auf 36 Wochenstunden verteilt.
In den ersten zwei Schuljahren setzen sich die SchülerInnen mit allgemeinbildenden Fächern (Deutsch, Italienisch, Englisch, Mathematik, Zeitgeschichte usw.) als auch mit so genannten Profilbereichen wie Naturwissenschaft, Kommunikation und Gesellschaft, Gesundheit und Hygiene sowie Wohnen und Ernährung auseinander.
Im stark berufsspezifischen zweiten Biennium sind zusätzlich zu den allgemeinbildenden Fächern und spezifischen fachtheoretischen Inhalten auch zwölf Wochen Praktikum in Sanitäts- und Sozialeinrichtungen vorgesehen.
Nach dem vierten Jahr wird nach bestandener Diplomprüfung die Berufsqualifikation „Pflegehelferin/Pflegehelfer“ vergeben.
Es besteht für Interessierte die Möglichkeit, ein zusätzliches fünftes Schuljahr mit der Staatlichen Abschlussprüfung abzuschließen. 

Lehrinhalte des berufsspezifischen 3. und 4. Jahres
Der Unterricht orientiert sich an den beruflichen Kompetenzen, aus denen sich schulische Lernfelder ergeben, wie z.B.:
• Die grundlegenden körperlichen, psychischen und sozialen Bedürfnisse erkennen und deren Sicherstellung unterstützen
• Gefährdungen beobachten und erkennen, situationsgerecht handeln und praktische Maßnahmen setzen
• In alltäglichen und speziellen Pflegesituationen professionell handeln

Arbeitsmöglichkeiten für PflegehelferInnen
Der Einsatz erfolgt in Einrichtungen des sozialen und sanitären Bereichs, diese sind u.a.
• Alten- und Pflegeheime
• Hauspflegedienste und
• Krankenhäuser

Die Aufgaben der PflegehelferInnen
• Mitarbeit zur Sicherstellung der Grundbedürfnisse der Klienten/Patienten im sozialen und sanitären Bereich
• Mitarbeit bei pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen
• Hauswirtschaftliche Tätigkeiten

Berufsabschluss
Die AbsolventInnen der vierjährigen Ausbildung sind diplomierte PflegehelferInnen.

 
 

Stundentafel

1. und 2. Jahr

 

 

 

1. Jahr

2. Jahr

  

 

 

 

 

Unterrichtsfach

Wstd.

Wstd.

  

  

  

  

  

  

  

  

Allgemeinbild.
Fächer

Religion

1

1

Deutsch

3

3

Italienisch

3

3

Englisch

2

2

Gemeinschaftskunde und Zeitgeschichte

3

3

Mathematik

2

2

Informationstechnische Grundbildung

2

2

Sport

2

2

 

 

 

18

18

 

 

 

 

 

  

  

  

  

  

  

Profilbereiche

Naturwissenschaft

         

3

3

Kommunikation und Gesellschaft

4

4

Gesundheit und Hygiene

2

2

Wohnen und Ernähren

3

3

Berufsfelder und Berufsrollen

3

3

Lernbereich Projektarbeit         

3

3

 

 

18

18

 

Gesamt

36

36

 

Stundentafel

3. und 4. Jahr

 

 

 

3. Jahr

4. Jahr

 

 

 

 

 

Unterrichtsfach

Wstd.

Wstd.

  

  

  

  

  

  

  

Allgemeinbild.
Fächer

Religion

1

1

Deutsch

3

3

Italienisch

3

3

Englisch

2

2

Gemeinschaftskunde und Zeitgeschichte

2

2

Mathematik

2

2

Sport

2

2

15

15

 

 

 

  

  

 

Lernfelder

 

 Wochen

 Wochen

  

  

  

 

 

Fachtheorie
und
Fachpraxis

Sich mit seinem/ihrem zukünftigen
beruflichen Arbeitsfeld und der dazu-

gehörigen Verantwortung auseinander

setzen und ür Sicherheit sorgen

 

4

Die grundlegenden körperlichen,
psychischen und sozialen Bedürfnisse

erkennen und deren Sicherstellung
unterstützen

4

Gefährdungen beobachten und erkennen,
situationsgerecht handeln und praktische

Maßnahmen setzen

4

In alltäglichen und speziellen

Pflegesituationen professionell handeln

4

Hilfs- und pflegebedürftige Menschen

begleiten und betreuen

7
in Wochenstunden 21 21

 

Gesamt

 

36 36

 

 Praktikum

Es sind zwölf Wochen Praktikum, auf zwei Jahre verteilt, vorgesehen

 

 

 

 

Ausbildung zum/zur SozialbetreuerIn


Jene SchülerInnen, die das gültige Berufsbildungsdiplom zum/zur SozialbetreuerIn erlangen wollen, besuchen nach den ersten zwei Jahren eine berufsspezifische dreijährige Ausbildung. In diesen drei handlungsorientierten Unterrichtsjahren werden Fachtheorie und –praxis durch viele Praktikumseinsätze in den verschiedenen Bereichen der Sozialdienste (Altenarbeit, Hauspflegedienst, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und psychisch kranken Menschen) ergänzt.
Es besteht für Interessierte die Möglichkeit, ein zusätzliches sechstes Jahr mit der Staatlichen Abschlussprüfung abzuschließen.

Zielgruppe
Die Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt" bietet eine Ausbildung für Personen an, die in Einrichtungen der sozialen Dienste tätig sein wollen.

Aufnahmebedingungen
Zwei Jahre Berufsfachschule für Pflege und Soziales und 3 Wochen Vorpraktikum

Anforderungen
Für die Wahl dieses Berufes sind
• Freude am Umgang mit Menschen
• körperliche und seelische Belastbarkeit
• gute Beobachtungsgabe und Wahrnehmungsfähigkeit
• Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit
• ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und Respekt vor den KlientInnen, ihrer Lebensweisen und ihren Ansichten
• hohes Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfähigkeit
notwendig.

Struktur und Verlauf der Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag statt und ist auf 36 Wochenstunden verteilt, die Fachpraxis erfolgt in schulbegleitenden Praktikumseinsätzen in Einrichtungen der Sozialdienste (Altenheime, ambulante Dienste, Wohn- und Arbeitseinrichtungen für Menschen mit Behinderung usw.).

Lerninhalte
Der Unterricht orientiert sich an den beruflichen Kompetenzen, aus denen sich schulische Lernfelder ergeben, wie z.B.:
• Die eigene berufliche Identität entwickeln
• Alte Menschen in verschiedenen Lebenssituationen begleiten, pflegen und betreuen
• Menschen mit Behinderung begleiten
• Menschen im letzten Lebensabschnitt begleiten
 
Arbeitsmöglichkeiten für SozialbetreuerInnen
Der Einsatz erfolgt vorrangig in Einrichtungen der Sozialdienste, diese sind u. a.
• Alten- und Pflegeheime
• ambulante Dienste
• Wohn- und Arbeitseinrichtungen für Menschen mit Behinderung und für psychisch kranke Menschen
• Kindergärten und Schulen (mit weiteren Zugangsvoraussetzungen)

Die Aufgaben für SozialbetreuerInnen
• Pflege, Betreuung und Begleitung alter und hilfsbedürftiger bzw. behinderter oder psychisch kranker Menschen; Unterstützung für Familien und    Einzelpersonen
• Pflege (Grundpflege, prophylaktische Maßnahmen, hauswirtschagtliche Versorgung, Verabreichung von Medikamenten usw.)
• Betreuung und Begleitung in persönlicher und sozialer Hinsicht durch Gespräche und Beratung; Anregungen zur Freizeitgestaltung und Vermittlung sozialer Kontakte
• Vertretung oder Entlastung von Müttern und Angehörigen in Familien
• Unterstützung bei Ausbildung, Arbeit und Freizeit und Hilfestellung zur Bewältigung des Alltags
• Unterstützung des Rehabilitationsprogramms in Schule und Sozialdiensten
• Hilfe während des Unterrichts und ergänzende und fördernde Unterweisung in verschiedenen Fächern

Berufsabschluss
Die AbsolventInnen der fünfjährigen Ausbildung sind diplomierte SozialbetreuerInnen.

zur Ausbildung zum/zur SozialbetreuerIn