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Lehrgang Qualitätsmanagement in der (teil)stationären Altenbetreuung

"Qualität" zu definieren ist nicht einfach: Sie ist relativ, weil es eigentlich kein objektives Maß dafür gibt, und sie ist unbeständig, weil sie sich, aus der Sicht der KlientInnen oder aus normativer Sicht, selbst im Laufe kurzer zeit stark verändern kann und was heute gut ist, morgen schon als defizitär und überholt angesehen werden kann. doch Eines steht fest: in der sozialen Arbeit stehen Hilfsuchende und KlientInnen immer im Vordergrund aller Bemühungen. Um demnach qualitativ zufrieden stellende und möglichst nutzerorientierte soziale Dienstleistungen zu gewährleisten, sind deren Bedürfnisse und Erwartungen zu erfassen und mit den verfügbaren Personal- und Geldressourcen in ein gutes Gleichgewicht zu bringen. Erst  aus dem Ergebnis dieses Abgleichs können verbindliche Qualitätsziele entwickelt werden.

Im spannungsfeld zwischen Zielsetzungen und Ressourcen lässt sich Qualitätsmanagement somit als die Summe aller Aktivitäten definieren, die dazu dienen sollen die teilweise widersprüchlichen Anfoderungen aller Beteiligten in der Sozialarbeit - KlientInnen, MitarbeiterInnen und KostenträgerInnen - auszubalancieren und zu harmonisieren. 

Zielgruppen
Der Lehrgang steht für Führungskräfte von sozialen Dienstleistungsbetrieben, welche einen Führungsauftrag innehaben, offen. Weiters sind auch Mittlere Führungskräfte, welche eine Grundqualifizierung im Bereich Führung/Management abgeschlossen haben, zugelassen.

Alle BewerberInnen für den Lehrgang werden zu einem Informationstermin eingeladen, wo die Rahmenstrukturen vermittelt werden.
Die Zahl der TeilnehmerInnenist auf 20 begrenzt (Mindestzahl 14) 

Schwerpunkte
"Qualität" hat in den letzten Jahren auch in den Sozialeinrichtungen einen besonderen Stellenwert erhalten.

Diese Weiterbildung hat zum Ziel, den Führungskräften Instrumente und Methoden zu vermitteln, um den steigenden Anforderungen der BewohnerInnen/KlientInnen und dem gleichzeitig größer werdenden Kostenbewusstsein gerecht zu werden.

Schwerpunte sind:

  • Selbstführung und Kommunikation
  • Mitarbeiterführung durch Motivation
  • Teamentwicklungsprozesse anleiten
  • Grundlagen des Qualitätsmanagement und Qualitätsinstrumente
  • Qualitätsdimensionen, -indikatoren, -standards
  • Qualität aus Kundensicht - Beziehungsmanagement
  • Qualitätsentwicklung in Südtiroler Altenheimen
  • Leistungskatalog - Kosten-Leistungsrechnung
  • Problemelösen, Entscheidungen treffen.

Struktur und Verlauf
Der Lehrgang ist berufsbegleitend in Blöcken organisiert und erstreckt sich über 10 Monate. Er umfasst 8 Seminarblöcke, welche jeweils 2 oder 3 Tage dauern (insgesamt 19 Tage).
Die Projektarbeit, die im eignene Praxisfeld umgesetzt wird, ist wesentlicher Bestandteil des Lehrganges.

Zum Abschluss erhalen die TeilnehmenInnen ein Zertifikat