Contenuto principale

Leitbild

1. Zentrale Werthaltung
Wir gehen von einer Grundhaltung aus, in welcher der Mensch im Zentrum unseres Denkens und Handelns steht und dessen Würde es in jedem Fall zu achten und zu schützen gilt.
Wir bemühen uns um ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung, in dem sich Einfühlungsvermögen, Offenheit und Echtheit in den Beziehungen entwickeln können. Es ist uns wichtig, daß alle Beteiligten in verbindlicher und verläßlicher Weise Aufgaben erfüllen und Vereinbarungen einhalten. Zudem kommt der Arbeit in der Gruppe und damit der Teamfähigkeit große Bedeutung zu.
Es ist notwendig, diese Kompetenzen durch inhaltliche Vertiefung, prozesshaftes Lernen und Haltungen zu stärken, welche persönliche Werte zum Ausdruck bringen, angemessene Kommunikationsformen zu entwickeln und in der Anwendung zu erproben. In einem langfristigen und gemeinsamen Prozeß soll darüber reflektiert werden und zur Weiterentwicklung beitragen.
Diesem Auftrag sind alle Mitwirkenden dieser Institution verpflichtet. Sie verantworten gemeinsam, je nach ihrer Aufgabe, im Interesse der Schule und unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen und beruflichen Erfordernisse, dessen Umsetzung zu gestalten.
Es ist uns bewußt, daß dieses Vorhaben eine hohe Anforderung an uns alle, Leitung, Lehrende, Verwaltungspersonal und Studierende, stellt. 

2. Angebote der Schule
Die Fachschule für Sozialberufe bietet folgende Ausbildungen an: 

  • Ausbildungen
  • Zusatzqualifikationen
  • Kurzkurse zur beruflichen Weiterbildung

Die Ausbildungen sind in Unterrichtsjahre aufgeteilt und werden durch mehrwöchige Praktikas unterbrochen, sofern es sich um das Vollzeitmodell handelt. Ein Unterrichtsjahr gliedert sich in Theorie- und Praktikumseinheiten. Der Theorieteil setzt sich aus den im Lehrplan angeführten Lernferdern zusammen. Die Praktika werden von der Schule begleitet und die entsprechenden Modalitäten (Art, Umfang, Begleitung, Lehrziele und Bewertungskriterien) sind im Prakumsleitfaden formuliert. Gemäß geltender Schulordnung besteht Anwesenheitspflicht sowohl für den Unterricht als auch im Praktikum. Die Anzahl und Form der Bewertung wird vom Lehrerkollegium beschlossen. Die berufsbegleitenden Ausbildungen finden blockweise statt. Beide Ausbildungsformen führen zu einem Diplomabschluß.
Zusatzqualifikationen sind mittelfristige Kursprojekte von unterschiedlicher Dauer, zumeist berufsbegleitend und blockweise im Verlauf eines Jahres, und richten sich an unsere AbsolventInnen und an im sozialbereich Tätige, auf deren Bedarf die Themen abgestimmt werden.
An die selbe Zielgruppe wenden sich die Kurzkurse, also mehrtätige Seminare mit verschiedenen ReferentInnen des Fachbereiches. Zusatzqualifikation und Kurzkurse werden mit einem Zertifikat bzw. mit einer Bestätigung abgeschlossen.
Die Schule veranstaltet für die Ausbildungen einmal je Theorieblock einen Sprechtag, wo Studierende mit ihren Lehrpersonen der verschiedenen Fächer den persönlichen Lernerfolg und die kommunikative, soziale und methodische Kompetenz abklären können.
Für alle Belange, die für Studierende im Bereich des Lernens und des Schulalltags auftreten, können sie eine Beratung in Anspruch nehmen, wofür die Schule eine psychologische Fachkraft zur Verfügung stellt.
Studierende haben Anrecht auf finanzielle Unterstützung und Förderung. Sie können um ein einkommensabhängiges Studienstipendium ansuchen, erhalten Fürsorgemaßnahmen zur Unterkunft und Verpflegung und ein Taschengeld.
Für Studierende anderer Landesteile steht in Bozen ein Wohnheim bereit, das, ausgestattet mit einem pädagogischen Team, das schulische Konzept unterstützend und ergänzend begleitet.

3. Formale Zugangsbedingungen zu den Ausbildungen
Diese Zugangsbedingungen sind in den Ausschreibungen zu den jeweiligen Bildungsgängen genauer festgehalten.

4. Pädagogische Grundsätze
Der Zugang zur Ausbildung wird jeder/jedem Studierenden ermöglicht, der die formalen Bedingungen erfüllt. Pädagogisches Ziel ist deshalb die Schaffung von förderlichen Rahmenbedingungen, damit die Studierenden die Möglichkeit erhalten, selbstverantwortlich die schulischen und persönlichen Ziele zu erreichen.
Grundpfeiler unserer Ausbildungen sind:

  • Berufsfachliche Kompetenz
  • Kommunikative, soziale und methodische Kompetenz
  • und die Fähigkeit, diese Kompetenzen in praktisches Handeln umzusetzen (Handlungskompetenz).

(siehe Konzepte der einzelnen Bildungsgänge)

5. Struktur
Wir sind als öffentliche Schule eine Institution der Südtiroler Landesverwaltung und unterstehen den geltenden Bestimmungen hinsichtlich der Schulordnung und der allgemeinen Personalordnung.
Wir sind in die Abteilung - Deutsche und ladinische Berufsbildung eingebunden, die für die Gesamtkoordinierung der deutschen und ladinischen Berufsschulen des Landes zuständig ist. Der Abteilungsdirektor übt die Aufsichtspflicht aus und ist weisungsberechtigt.
Unserer Bildungsstätte steht ein Direktor vor, der die vereinbarten Ziele und Vorgaben der Landesverwaltung umsetzen bzw. einhalten muß. Er koordiniert und überprüft die Abläufe und die Tätigkeit der Mitwirkenden.
Folgende Gremien sind an der Schule tätig: Lehrerkollegium, Direktionsrat, Klassenräte, Fachgruppen, Schülerrat.
Es ist unser Anliegen, Ausbildungs-. und Weiterbildungsangebote in verschiedenen Landesteilen anzubieten.
Unsere Berufsdiplome im Bereich der Grundausbildung berechtigen aufgrund der geltenden Bestimmungen zur Ausübung der entsprechenden Berufe in den Sozialdiensten des Landes.

6. Menschen, Gruppen, Klima
Die Mitwirkenden und ihre Kompetenz sind der wichtigste Wert unserer Institution.
Unsere Fachkräfte - mit unterschiedlichem Hintergrund - arbeiten in den verschiedenen Bereichen zusammen.
Um diese Vielfalt als Reichtum zu wahren und zu nutzen ist es notwendig, daß alle Beteiligten in ständigem Dialog untereinander stehen und sich über Unterschiedlichkeiten und gemeinsame Zielsetzungen im Rahmen des vorgegebenen Auftrages auseinandersetzen.
In der Umsetzung des Auftrages und in der Gestaltung der vorgegebenen Rollen richten wir uns nach den gesetzlichen Vorgaben, den Lehrplänen, den Grundwerten unserer Institution, wobei uns Werte wie Verbindlichkeit, Verläßlichkeit, Loyalität, Klarheit und Transparenz wichtig sind.
Fort- und Weiterbildung sind ein zentraler Wert unserer Schule, um neuen Entwicklungen offen zu begegnen und neue Kompetenzen zu erwerben.
Die Studierenden bemühen sich, notwendiges Fachwissen zu erwerben, lernen in verschiedenen Situationen zusammen zu arbeiten, zu kommunizieren und ihr Wissen und Können in berufliches Handeln umzusetzen.

7. Leitungsverständnis
Unser Leitungsverständnis ist durch hierarchische Vorgaben definiert. Es ist uns wichtig, daß Grundsätze wie Klarheit in der Rollendefinition und Transparenz in den Abläufen und Aufträgen angestrebt werden. Unser Ziel ist eine wertschätzende Kommunikationskultur, die professionellen Anforderungen entspricht.

Seitenanfang