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Schulordnung

Unsere Schule stellt sich zur Aufgabe, eine gediegene fachliche Ausbildung zu gewährleisten und die Persönlichkeitsentfaltung der Studierenden zu fördern.
Dazu bedarf es der Einsatzbereitschaft der Lehrpersonen und der Mitarbeit der Studierenden.
Durch das Einhalten der nachfolgenden Schulordnung kann jede/r zu einem angenehmen und geordneten Arbeitsklima in der Schule beitragen.

1. Schulbesuch ‑ Anwesenheitspflicht

Die Studierenden sind verpflichtet, den im Stundenplan vorgesehenen Unterricht regelmäßig und pünktlich zu besuchen. Der pünktliche gemeinsame Unterrichtsbeginn und die kontinuierliche Zusammenarbeit stellen die Grundlage für ein gewinnbringendes und förderliches Arbeitsklima dar.

Die Schulleitung kann die Studierenden aus fachlichen oder pädagogischen Gründen verpflichten, an Schulveranstaltungen teilzunehmen (Schulprojekte usw.), auch wenn sie außerhalb des normalen Stundenplans stattfinden.

Die vorhersehbaren Absenzen sind im Voraus beim Klassenvorstand zu melden. Bei nicht voraussehbaren Gründen (Krankheit, Unfälle ... ) ist das Sekretariat am selben Vormittag zu benachrichtigen.

Die volljährigen Studierenden teilen bei längeren Abwesenheiten, welche aus schwerwiegenden Gründen zustande kommen, den Grund der Absenz dem Klassenvorstand mit. Die Stichhaltigkeit der schwerwiegenden Gründe ist mittels Bescheinigungen nachzuweisen, vor allem dann, wenn die vier Fünftel Regelung (siehe Absatz 5) überschritten wird.

Jede Absenz der minderjährigen Studierenden ist mit einer schriftlichen Rechtfertigung und eventuell mit einer Bescheinigung von der zuständigen Institution (Arzt, Behörde...) zu belegen. Die Rechtfertigung ist beim Wiedereintreffen zum Unterricht dem Klassenvorstand vorzulegen. Im Krankheitsfall (mehr als zwei Tage) ist ein ärztliches Zeugnis beizulegen. Jedes Fernbleiben vom Unterricht aus nicht triftigen Gründen wird als unentschuldigte Absenz im Klassenbuch eingetragen und scheint im Zeugnis auf: Der Klassenvorstand notiert und kontrolliert die Absenzen und beurteilt die Stichhaltigkeit der Begründung. Die schriftlichen Rechtfertigungen sind mit der Unterschrift der Eltern oder der erziehungsberechtigten Personen zu versehen.

Die Anzahl der Absenzen, besonders jene der unentschuldigten, kann sich auf die Bewertung des schulischen Verhaltens auswirken.

Für die Schlussbewertung in jedem einzelnen Fach oder jeder Fächergruppierung und für die Zulassung zur Abschlussprüfung ist es erforderlich, dass der/die Studierende in jedem Fach pro Schuljahr mindestens vier Fünftel der Zeit am Unterricht teilgenommen und die vorgesehene Mindestzahl an Leistungsnachweisen erbracht hat. Der Klassenrat kann eine/n Studierende/n auch dann versetzen, wenn

er/sie aus schwerwiegenden und triftigen Gründen, welche belegt werden müssen, die vier Fünftel der vorgeschriebenen Anwesenheit nicht erreicht. Auch in diesem Fall muss die vorgesehene Mindestzahl an Leistungsnachweisen erbracht werden.

Für die Studierenden der Ausbildung für PflegehelferInnen ist es erforderlich, dass sie an mindestens neunzig Prozent des Unterrichts in jedem Fachbereich (ausnahmslos)  teilgenommen und die vorgesehene Mindestzahl an Leistungsnachweisen erbracht haben.

 

2. Unterricht

Der /die Studierende kommt pünktlich zum Unterricht und verlässt nach Unterrichtsende den Klassenraum bzw. das Schulgebäude.

Während des Unterrichtes sollten sich die Studierenden so verhalten, dass der geregelte und ungestörte Ablauf der Lehr- und Lerntätigkeit gesichert ist.

Essen ist während des Unterrichts nicht erlaubt.

Die Lehrpersonen sorgen dafür, dass die Unterrichtszeit sowie die Pausen eingehalten werden.

In den großen Pausen können sich die Studierenden im Schulgebäude oder im Hof der Schule aufhalten.

Die Lehrpersonen haben während der Unterrichtszeit inklusive Pausen die rechtliche Verantwortung für die minderjährigen Studierenden und bestehen darauf, dass keine/r das Schulgrundstück (Gebäude und Hof) während dieser Zeit verlässt. Wer ausnahmsweise vorzeitig weggehen muss, teilt dies der Lehrperson mit, die es im Klassenbuch vermerkt. Volljährige Studierende können während der Pausen das Schulgrundstück verlassen und haften selbst für unerlaubte Handlungen, die sie während dieser Abwesenheit begehen.

Im Hauptgebäude in Bozen besteht die Möglichkeit, sich in der Mittagspause im Foyer aufzuhalten.

Die Klassenräume können fünf Minuten vor Unterrichtsbeginn betreten werden.

Zwischenpausen, die sich durch den Lehrpersonenwechsel ergeben, mögen die Studierenden dazu nützen, den Klassenraum zu lüften, die Tafel zu reinigen und sich auf die nächste Stunde einzurichten. Bei Doppelstunden kann die Lehrperson eine kleine Pause einplanen. Bei Zwischenpausen und kleinen Pausen darf das Schulgebäude nicht verlassen werden.

Schriftliche Leistungsermittlungen und andere Lernzielkontrollen werden rechtzeitig im Klassenbuch eingetragen, um eine ungünstige Häufung zu vermeiden.

Jede gewünschte Stundenplanänderung, jeder Stundentausch bedarf der Genehmigung des Direktors. Der Stundenplan sowie allfällige kurzfristige Änderungen desselben werden vom Direktor bzw. in seinem Auftrag vom Sekretariat bekannt gegeben.

Die Studierenden können von der Ausführung praktischer Übungen aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend befreit werden, nicht aber von der Anwesenheitspflicht.

Die unterrichtsbegleitenden Schulveranstaltungen sind ein integrierender Bestandteil der Ausbildung. Es ist deshalb notwendig, dass alle Studierenden daran teilnehmen.

Die Unterrichtsräume für den praktischen Unterricht und die Lehrmittelräume werden nur auf Anweisung und in Begleitung der Lehrperson betreten. Die Lehrpersonen sorgen dafür, dass diese Räume am Unterrichtsende aufgeräumt und abgesperrt werden.

 

3. KlassenvertreterInnen

Jede Ausbildungsgruppe wählt für das Schuljahr eine/n Klassensprecherln und eine/n Klassensprecherstellvertreterln. Ihre Aufgaben stellen einen entscheidenden Bestandteil der Schulorganisation dar: Der/Die KlassensprecherIn ist verantwortlich für Belange der Ausbildungsgruppe und ist Kontaktperson zwischen KollegInnen, Lehrpersonen und Direktor. Er/Sie hat außerdem die Pflicht, die Abwesenheit einer Lehrperson 10 Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunde im Sekretariat zu melden.

Die VertreterInnen der Studierenden nehmen an den Klassenratssitzungen teil, um angehört und informiert zu werden. Auch bringen sie Vorschläge und Stellungnahmen insbesondere hinsichtlich der sie unmittelbar berührenden Schulangelegenheiten ein.

Die VertreterInnnen der Studierenden in den Klassenräten bilden den Schülerrat der Schule. Die Schülerversammlung wird vom Vorsitzenden des Schülerrats, auch auf Antrag der Mehrheit des Rates, einberufen.

Pro Semester ist den Studierenden das Abhalten von Schülerversammlungen und Klassenversammlungen im Ausmaß von jeweils höchstens 6 Unterrichtsstunden gestattet. Während des letzten Unterrichtsmonats können keine Versammlungen stattfinden.

 

4. Sauberkeit

Die Studierenden setzen sich für Sauberkeit im Schulgebäude, besonders im eigenen Unterrichtsraum, ein und sind für die Schonung der Einrichtungsgegenstände verantwortlich.

Festgestellte Beschädigungen sind unverzüglich im Sekretariat zu melden. Vorsätzlich oder fahrlässig verursachte Beschädigungen oder Verunreinigungen verpflichten zu Schadenersatz. Kann der/die Verursacherln eines Schadens nicht ermittelt werden, kann die gesamte Ausbildungsgruppe zur Verantwortung gezogen werden.

 

5. Sicherheit

Um Unfälle zu vermeiden, ist das Hinauslehnen aus den Fenstern zu unterlassen, Fensterbretter und Heizkörper sind nicht als Sitzmöbel zu benutzen.

Bei Brandgefahr ist die Feuerschutzordnung der Schule dringend zu beachten. Die Plakate über das Verhalten im Brandfall sind überall in der Schule ersichtlich angeschlagen. Den Anweisungen des Personals ist in jedem Falle Folge zu leisten.

Für das Abhandenkommen von Geld und persönlichen Gegenständen übernimmt die Schule keine Haftung – aus diesem Grunde sollen Geldtaschen und andere Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt in den Klassenräumen hinterlassen werden.

Unfälle jeglicher Art während des Unterrichts oder auf dem Schulweg sind am selben Tag im Sekretariat (Tel. 0471/973494) zu melden, damit die Versicherung rechtzeitig benachrichtigt werden kann. Sollte ein persönlicher Anruf nicht möglich sein, so ist zu veranlassen, dass dies durch eine dritte Person geschieht.

Für die Krankenversicherung müssen die Studierenden bzw. die Eltern selbst aufkommen.

 

6. Verschiedenes

Um ein gutes Klima in der Schule zu fördern, begegnen sich Lehrpersonen, Studierende und Verwaltungsangestellte mit Achtung, Respekt, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft.

Um Störungen zu vermeiden, sind im gesamten Schulgebäude die Mobiltelefone auszuschalten. Dies gilt für alle Räume des Gebäudes und für alle Personen, die die Schule besuchen bzw. in der Schule beschäftigt sind.

Ansteckende Krankheiten ‑ auch in der Familie oder im Heim ‑ sind unverzüglich zu melden.

Das Rauchen im Schulgebäude ist ausnahmslos verboten. Das Rauchverbot gilt für alle Räume des Gebäudes und für alle Personen, die die Schule besuchen bzw. in der Schule beschäftigt sind.

Allfällige Wünsche, Vorschläge oder Beschwerden kann der/die Studierende an den/die Klassensprecherin, an die entsprechende Lehrperson oder den Klassenvorstand, an die ErzieherInnen im Heim und an den Direktor richten.

Der Direktor, die Lehrpersonen und ErzieherInnen stehen für eine persönliche Aussprache dem/der einzelnen Studierenden außerhalb des Unterrichts gerne zur Verfügung.

An der Schule werden regelmäßig Sprechtage abgehalten. Die Studierenden sind verpflichtet, an den Sprechtagen teilzunehmen.

Eine Fachbibliothek mit einschlägiger Fachliteratur, Nachschlagewerken und aktuellen Zeitschriften steht allen Studierenden zur Verfügung.

Der Kopierdienst steht den Studierenden ausschließlich in der unterrichtsfreien Zeit zur Verfügung.

Das Sekretariat ist von 07:45 bis 12:45 und von 13.30 bis 17:00 Uhr besetzt.

Die Studierenden können den Sekretariatsdienst gemäß Zeitplan für den Parteinverkehr in Anspruch nehmen.

 

 

Vom Lehrerkollegium im September 2001 genehmigt (ergänzt im September 2010).

 

Bozen, September 2010

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