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Werkerzieher/-in

Zielgruppe
Die Ausbildung zum/zur Werkerzieher/in richtet sich an Personen, die in Einrichtungen der sozialen Dienste bzw. im Bereich der Arbeitseingliederung mit und für Menschen in sozialer Notlage (Menschen mit geistiger, Sinnes- und/oder Körperbehinderung, psychisch kranke, suchtkranke, haftentlassene, einkommensschwache Menschen, usw.) tätig sind

Aufnahmebedingungen

  • Meisterbrief; oder
  • die Bescheinigung über die berufliche Eignung mit anschließender fünfjähriger Berufserfahrung  in den Bereichen Handwerk und Industrie (die berufliche Eignung kann auch durch Bescheinigungen nachgewiesen werden, die nach dreijährigem Besuch der Kunstschule, der Fachlehranstalt für Industrie und Handwerk oder eines Lehrganges für Berufsausbildung in den Bereichen Handwerk, Industrie und Landwirtschaft erlangt werden) oder, falls für ein Handwerk keine Eignungsbescheinigung vorgesehen ist, eine achtjährige Berufserfahrung in dieser Tätigkeit; oder
  • Reifezeugnis der Kunstschule, der Gewerbeoberschule oder der Frauenoberschule Bewerber/innen mit einer einjährigen Berufspraxis als Werkerzieher/in in einer öffentlichen oder privaten Körperschaft haben Vorrang. Vorpraktikum empfohlen

Struktur und Verlauf der Ausbildung
Die Fachausbildung dauert drei Jahre und wird in Blockveranstaltungen durchgeführt.
Die 1000 Stunden Theorie werden in ca. 8 - 9 Unterrichtsblöcke pro Jahr, die in der Regel von Montag bis Samstag Mittag abgehalten werden, aufgeteilt.
Das Praktikum umfasst 800 Stunden auf die Gesamtdauer der Ausbildung verteilt und wird in verschiedenen Einrichtungen absolviert. Die Arbeitstätigkeit im einschlägigen Bereich wird ca. zur Hälfte als Praktikum anerkannt

Lerninhalte
Die Ausbildung erfolgt in folgenden Bereichen:

  • Psychologisch-pädagogischer Bereich (Psychologie/Kommunikation, Pädagogik, Soziologie, Methodik und Didaktik der Sozialarbeit, Arbeitspädagogik u. a.)
  • Medizinisch-heilpädagogischer Bereich (Gesundheits- und Krankheitslehre, heilpädagogische Praxis u.a.)
  • Allgemeinbildender Bereich (Ethik, Sozialrecht, Sozialmanagement u. a.)

Arbeitsmöglichkeiten
Soziale Dienste (Geschützte Werkstatt, Beschäftigungsgruppe, Rehabilitationswerkstatt, Arbeits- bzw. Berufstrainingszentrum für psychisch kranke Menschen, Werkstatt für suchtkranke Personen, Sprengeldienste, Genossenschaften u. a.)

Die Aufgaben des/der Werkerziehers/in

  • Unterstützung bei der Berufsorientierung
  • berufliche Anlernung/ Anleitung/ Erziehung
  • Betreuung und Begleitung am Arbeitsplatz
  • schulische und berufliche Integration
  • Ermittlung und Bewertung der Arbeitsfähigkeiten und der Arbeitsplatzerfordernisse

Grundvoraussetzungen
Für die Wahl dieses Berufes sind körperliche und seelische Belastbarkeit, Gewissenhaftigkeit und Ausdauer, Einsatzbereitschaft, Kontaktfreude und Freude zu selbstständiger Arbeit notwendig

Ort der Durchführung
Bozen

Kosten
Der Besuch der Ausbildung ist kostenlos

Einschreibetermin
im Monat März; falls noch Plätze frei sind, können diese bis zum Unterrichtsbeginn vergeben werden

Abschluss
Die Absolvent/innen dieser Ausbildung sind diplomierte Werkerzieher/innen.

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