Hauptinhalt

Geschichte

Die Landesfachschule für Sozialberufe wird mit Landesgesetz Nr. 13 vom 30.04.1991 errichtet.

Im Oktober 1991 wird das ehemalige Lehrlingsheim "St. Josef" übernommen und als Wohnheim für die Studierenden der Landesfachschule zur Verfügung gestellt.

Zusätzlich zu den erwähnten Ausbildungen werden seit 1991 Zusatzqualifikationen wie z. B. jene für LeiterInnen von Alteneinrichtungen, für die Aktivierung in der Altenbetreuung, für die Pflege und Betreuung von alten verwirrten Menschen u.a. angeboten.

Im Jahr 1994 wird die berufsbegleitende Ausbildung für AltenpflegerInnen und FamilienhelferInnen und die vom Landessozialplan vorgesehene neue polyvalente Grundausbildung für die Sozialdienste, genannt Ausbildung zum/r SozialbetreuerIn, initiiert.

Seit 1995 werden Weiterbildungsangebote (Kurzkurse) für das Fachpersonal der Sozialdienste vorgesehen. Die Ausbildung für Sozialhilfskräfte wird im Jahr 1996 und die Lehrlingsausbildung für ZahnarztassistentInnen im Jahr 1998 eingeführt.

Seit 1995 ist die Landesfachschule für Sozialberufe,  als einzige Ausbildungsstätte in Italien, Mitglied der europäischen Vereinigung ACE-Europe, dessen zentrales Anliegen in der Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Identität im Bereich der Berufsbildung für die soziale, sozialpädagogische bzw. sozialpflegerische Arbeit mit Menschen mit Lernschwierigkeiten bzw. Behinderungen liegt.

2001 startet die neue Ausbildung zum/zur PflegehelferIn. In dieser Zeit wird das Weiterbildungsangebot ausgebaut und erweitert, neue Zusatzqualifikationen werden hinzugenommen.

Hannah Arendt 2003 wird am 10. Februar die Landesfachschule nach der deutsch-jüdischen Philosophin und Sozialwissenschaftlerin Hannah Arendt benannt. Die tragenden Gedanken ihrer Philosophie stellen die Grundlage des Berufes dar, auf den unsere Ausbildungsstätte vorbereitet.

Die Aula Magna unserer Landesfachschule wird hingegen nach der langjährigen Südtirol-Politikerin und ehemaligen Landesrätin für Gesundheit und Soziales, Waltraud Gebert-Deeg benannt, die 1964 als erste Frau im Südtiroler Landtag gewählt wurde. Sie war u.a. Begründerin der SVP-Frauenbewegung, Landesleiterin der KVW-Frauen, Mitbegründerin der Initiative "Frauen helfen Frauen" und der Südtiroler Lebenshilfe. Sie verstarb 1988 im Alter von 59 Jahren.

Die Ausbildung zum/zur WerkerzieherIn wird im Jahr 2004 mit neuem Konzept angeboten.

Bei den Kindertagesstätten für Kleinkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren ist es besonders wichtig, dass der Qualität der pädagogischen Betreuuung eine zentrale Bedeutung beigemessen wird. Aus diesem Grunde führt die Landesregierung im Jahr 2005, neben der schon bestehenden Ausbildung zum/zur Tagesmutter/-vater, die neue Ausbildung zur Fachkraft für die Kinderbetreuung ein.

Seit 2009 ist die Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt" Gastmitglied der BAG HEP e. V. - Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege und Heilerziehung in Deutschland e. V.

Ab dem Schuljahr 2011 - 2012 bietet die Landesfachschule für Jugendliche die 4jährige Berufsfachschule für Pflege und Soziales an. 

.