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Schulordnung

Schulordnung

Unsere Schule stellt sich zur Aufgabe, eine gediegene fachliche Ausbildung zu gewährleisten und die Persönlichkeitsentfaltung der Studierenden zu fördern.
Dazu bedarf es der Einsatzbereitschaft der Lehrpersonen und der Mitarbeit der Studierenden.
Durch das Einhalten der nachfolgenden Schulordnung kann jede/r zu einem angenehmen und geordneten Arbeitsklima in der Schule beitragen.

1. Schulbesuch - Anwesenheitspflicht
Die Studierenden besuchen den im Stundenplan vorgesehenen Unterricht regelmäßig und pünktlich. Der pünktliche gemeinsame Unterrichtsbeginn und die kontinuierliche Zusammenarbeit stellen die Grundlage für ein gewinnbringendes und förderliches Arbeitsklima dar.
Die Schulführungskraft kann die Studierenden aus fachlichen oder pädagogischen Gründen verpflichten, an Schulveranstaltungen teilzunehmen (Schulprojekte usw.), auch wenn sie außerhalb des normalen Stundenplans stattfinden.
Die vorhersehbaren Absenzen sind im Voraus beim Klassenvorstand zu melden. Bei nicht voraussehbaren Gründen (Krankheit, Unfälle ...) ist das Sekretariat am selben Vormittag zu benachrichtigen. Die Studierenden teilen bei längeren Abwesenheiten die schwerwiegenden Gründe für die Absenz dem Klassenvorstand mit. Im Krankheitsfall (5 Kalendertage oder mehr) legen die Studierenden beim Wiedereintreffen zum Unterricht dem Klassenvorstand ein ärztliches Zeugnis vor. Die schwerwiegenden Gründe für die Abwesenheit sind mittels Bescheinigungen nachzuweisen, vor allem dann, wenn die Anwesenheitspflicht nicht erfüllt wird.
Die Anzahl der Absenzen kann sich auf die Bewertung des schulischen Verhaltens auswirken.
Der Klassenvorstand notiert und kontrolliert die Absenzen und beurteilt die Stichhaltigkeit der Begründung.
Für die Schlussbewertung ist es erforderlich, dass der/die Studierende an mindestens drei Vierteln des persönlichen Jahresstundenplans teilgenommen hat. Der Klassenrat kann in dokumentierten Ausnahmefällen die Gültigkeit des Schuljahres auch dann anerkennen, wenn diese drei Viertel nicht erreicht werden, vorausgesetzt, es liegt eine angemessene Anzahl an fundierten Bewertungselementen vor.
Für die Studierenden der Ausbildung für PflegehelferInnen ist es erforderlich, dass sie an mindestens neunzig Prozent des Unterrichts in jedem Fachbereich (ausnahmslos) teilgenommen und die vorgesehene Mindestzahl an Leistungsnachweisen erbracht haben.

2. Unterricht
Die Studierenden kommen pünktlich zum Unterricht und verlassen nach Unterrichtsende den Klassenraum bzw. das Schulgebäude. Das Schulgebäude kann 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn betreten werden. Während des Unterrichtes verhalten sich die Studierenden so, dass der geregelte und ungestörte Ablauf der Lehr- und Lerntätigkeit gesichert ist. Die Lehrpersonen sorgen dafür, dass die Unterrichtszeit sowie die Pausen eingehalten werden. In den großen Pausen halten sich die Studierenden im Schulgebäude oder im Hof der Schule auf. Volljährige Studierende können während der Pausen das Schulgrundstück verlassen; sie haften selbst für eventuelle unerlaubte Handlungen, die sie während dieser Abwesenheit begehen. Im Hauptgebäude in Bozen besteht für Volljährige die Möglichkeit, sich in der Mittagspause im Foyer aufzuhalten. Zwischenpausen, die sich durch den Lehrpersonenwechsel ergeben, mögen die Studierenden dazu nützen, den Klassenraum zu lüften, die Tafel zu reinigen und sich auf die nächste Stunde vorzubereiten. Bei Doppelstunden kann die Lehrperson eine kleine Pause einplanen. Bei Zwischenpausen und kleinen Pausen darf das Schulgebäude nicht verlassen werden.
Wer ausnahmsweise vorzeitig weggehen muss, teilt dies der Lehrperson mit, die es im Klassenbuch vermerkt.

Schriftliche Leistungsermittlungen und andere Lernzielkontrollen werden rechtzeitig im Klassenbuch eingetragen, um eine ungünstige Häufung zu vermeiden. Jede gewünschte Stundenplanänderung, jeder Stundentausch bedarf der Genehmigung der Schulführungskraft. Der Stundenplan sowie allfällige kurzfristige Änderungen desselben von der Schulführungskraft bzw. in seinem Auftrag vom Sekretariat bekannt gegeben. Die Studierenden können von der Ausführung praktischer Übungen aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend befreit werden, nicht aber von der Anwesenheitspflicht. Die unterrichtsbegleitenden Schulveranstaltungen sind ein integrierender Bestandteil der Ausbildung. Es ist deshalb notwendig, dass alle Studierenden daran teilnehmen.
Die Unterrichtsräume für den praktischen Unterricht werden grundsätzlich nur auf Anweisung und in Begleitung der Lehrperson betreten. Die Lehrpersonen sorgen dafür, dass diese Räume am Unterrichtsende aufgeräumt und abgesperrt werden.

3. KlassenvertreterInnen
Jede Ausbildungsgruppe wählt für das Schuljahr eine/n Klassensprecherln und eine/n Klassensprecherstellvertreterln. Ihre Aufgaben stellen einen entscheidenden Bestandteil der Schulorganisation dar: Der/Die KlassensprecherIn ist verantwortlich für die Belange der Ausbildungsgruppe und ist Kontaktperson zwischen KollegInnen, Lehrpersonen und Schulführungskraft. Er/Sie hat außerdem die Pflicht, die Abwesenheit einer Lehrperson 10 Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunde im Sekretariat zu melden.
Die VertreterInnen der Studierenden nehmen an den Klassenratssitzungen teil, um angehört und informiert zu werden. Auch bringen sie Vorschläge und Stellungnahmen ein, insbesondere hinsichtlich der sie unmittelbar berührenden Schulangelegenheiten.
Die VertreterInnen der Studierenden in den Klassenräten bilden den Schülerrat der Schule. Die Schülerversammlung wird vom Vorsitzenden des Schülerrats sowie auch auf Antrag der Mehrheit des Rates einberufen.Den Studierenden ist das Abhalten von Schülerversammlungen auf Schulebene und auf Klassenebene im Ausmaß von jeweils 4 Unterrichtsstunden gestattet. Während des letzten Unterrichtsmonats können keine Versammlungen stattfinden.

4. Sauberkeit
Die Studierenden setzen sich für Sauberkeit im eigenen Unterrichtsraum und im gesamten Schulgebäude ein. Alle Abfälle werden ordnungsgemäß entsorgt.
Essen ist im Klassenraum nicht erlaubt.
Die Studierenden sind für die Schonung der Einrichtungsgegenstände verantwortlich. Sie befolgen diesbezüglich die Weisungen der Lehrpersonen und des Schulpersonals.
Festgestellte Beschädigungen sind unverzüglich im Sekretariat zu melden. Vorsätzlich oder fahrlässig verursachte Beschädigungen oder Verunreinigungen verpflichten zu Schadenersatz. Kann der/die Verursacherln eines Schadens nicht ermittelt werden, kann die gesamte Ausbildungsgruppe zur Verantwortung gezogen werden.

5. Sicherheit
Um Unfälle zu vermeiden, ist das Hinauslehnen aus den Fenstern zu unterlassen; Fensterbretter und Heizkörper sind nicht als Sitzmöbel zu benutzen.
Für Praxis- und Computerräume gelten besondere Ordnungen, sie dürfen nur unter Aufsicht einer Lehrperson betreten werden. Bei Brandgefahr ist die Feuerschutzordnung der Schule dringend zu beachten. Die Tafeln mit Hinweisen zum Verhalten im Brandfall sind überall in der Schule sichtbar angeschlagen.
Bei der entsprechenden Durchsage ist das Gebäude rasch, aber geordnet gemäß Anweisungen der Lehrperson zu verlassen und der Sammelplatz aufzusuchen. Räumungsordnung beachten!
Den Anweisungen des Personals ist in jedem Falle Folge zu leisten. Die Notausgänge dürfen nur in Notsituationen benützt werden. Sie müssen jederzeit erreichbar sein und dürfen nicht durch Gegenstände verstellt werden.
Für das Abhandenkommen von Geld und persönlichen Gegenständen übernimmt die Schule keine Haftung – aus diesem Grunde sollen Geldtaschen und andere Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt in den Klassenräumen hinterlassen werden.
Unfälle jeglicher Art während des Unterrichts oder auf dem Schulweg sind am selben Tag im Sekretariat (Tel. 0471/973494) zu melden, damit die Versicherung rechtzeitig benachrichtigt werden kann. Sollte ein persönlicher Anruf nicht möglich sein, so ist zu veranlassen, dass dies durch eine dritte Person geschieht.
Für die Krankenversicherung müssen die Studierenden bzw. die Eltern selbst aufkommen.

6. Verschiedenes
Um ein gutes Klima in der Schule zu fördern, begegnen sich Lehrpersonen, Studierende und Verwaltungsangestellte mit Achtung, Respekt und Höflichkeit; dazu gehört auch das Grüßen. Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit sind für uns selbstverständlich.
Jede Person hat Anspruch auf Respekt und Schutz der kulturellen, ethnischen, religiösen und sexuellen Identität; deshalb lehnen wir jede Form der Ausgrenzung ab und vermeiden Äußerungen diskriminierender oder rassistischer Art.
In der Verhaltensnote wird ausgedrückt, ob das Betragen der Studierenden der Schulordnung entspricht.

Um Störungen zu vermeiden, sind im gesamten Schulgebäude die Mobiltelefone auszuschalten. Dies gilt für alle Räume des Gebäudes und für alle Personen, die die Schule besuchen bzw. in der Schule beschäftigt sind.
Für Internet und Computerbenutzung gilt die interne Benutzerordnung.
Ansteckende Krankheiten - auch in der Familie oder im Heim - sind unverzüglich zu melden.
Das Rauchen im Schulgelände ist ausnahmslos verboten. Das Rauchverbot gilt für alle Räume des Gebäudes, sowie im Innenhof und für alle Personen, die die Schule besuchen bzw. in der Schule beschäftigt sind. Dasselbe gilt für den Konsum von Alkohol.
Allfällige Wünsche, Vorschläge oder Beschwerden kann der/die Studierende an den/die KlassensprecherIn, an die entsprechende Lehrperson oder den Klassenvorstand und an die Schulführungskraft richten.
Die Schulführungskraft und die Lehrpersonen stehen für eine persönliche Aussprache dem/der einzelnen Studierenden außerhalb des Unterrichts zur Verfügung.
An der Schule werden regelmäßig Sprechtage abgehalten. Die Studierenden werden eingeladen, an den Sprechtagen teilzunehmen.
Im 2. Stock gibt es eine Fachbibliothek mit einschlägiger Fachliteratur, Nachschlagewerken und aktuellen Zeitschriften für alle Studierenden.
Der Kopierdienst steht den Studierenden ausschließlich in der unterrichtsfreien Zeit zur Verfügung.

Das Sekretariat ist von 07:45 bis 12:45 Uhr und von 13.30 bis 17:00 Uhr besetzt.
Die Studierenden können den Sekretariatsdienst gemäß Zeitplan für den Parteienverkehr in Anspruch nehmen.

Für minderjährige SchülerInnen
Die SchülerInnen halten sich grundsätzlich an die allgemein geltenden Bestimmungen der Schulordnung. Sie dürfen gemäß den Arbeitsaufträgen die Bibliothek und die Computerarbeitsplätze auch alleine aufsuchen, halten sich dabei immer an die geltenden Regelungen. Besondere Vorfälle werden umgehend der zuständigen Lehrperson, bzw. dem Personal mitgeteilt.
Jede Absenz der minderjährigen Studierenden ist mit einer schriftlichen Rechtfertigung und eventuell mit einer Bescheinigung von der zuständigen Institution (Arzt, Behörde...) zu belegen.
Die Rechtfertigung ist beim Wiedereintreffen zum Unterricht dem Klassenvorstand vorzulegen. Im Krankheitsfall (5 Kalendertage oder mehr) ist ein ärztliches Zeugnis beizulegen.
Die vorhersehbaren Absenzen sind im Voraus beim Klassenvorstand zu melden. Bei längeren vorhersehbaren Absenzen (mehr als drei Tage) ist die Genehmigung der Schulführungskraft einzuholen.
Jedes Fernbleiben vom Unterricht aus nicht triftigen Gründen wird als unentschuldigte Absenz im Klassenbuch eingetragen und scheint im Zeugnis auf.
Die schriftlichen Rechtfertigungen sind mit der Unterschrift der Eltern oder der Erziehungsberechtigten zu versehen.

Die SchülerInnen halten sich während der Pausen im Innenhof, bzw. bei Regen im Eingangsbereich der Schule auf. Die Lehrpersonen haben während der Unterrichtszeit inklusive Pausen die rechtliche Verantwortung für die minderjährigen Studierenden und bestehen darauf, dass keine/r das Schulgrundstück während dieser Zeit verlässt. Ausnahmen sind nur mit schriftlicher Erlaubnis der Schulführungskraft gestattet.
Während der Mittagspause verlassen die SchülerInnen das Schulgebäude, da dann keine Aufsicht gewährleistet ist.

 

Bozen, September/November 2018
Vom Lehrerkollegium im September 2018 genehmigt und im November 2018 ergänzt.