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Wir über uns

Die Landesfachschule für Sozialberufe ist eine öffentliche Institution der Südtiroler Landesverwaltung und untersteht den geltenden Bestimmungen hinsichtlich der Schulordnung der Landesdirektion deutschsprachige Berufsbildung. Der Direktor  dieser Landesdirektion ist in dienstlicher Hinsicht dem Schuldirektor vorgesetzt. Politische Instanz ist der Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, gefolgt vom Direktor der Deutschen Bildungsdirektion.
Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 3185 vom 06.09.2004 wurde die Landesfachschule für Sozialberufe beim Europäischen Sozialfonds für Tätigkeiten in den Bereichen Höhere Ausbildung und Ständige Ausbildung akkreditiert.

Unser Lehr- und Lernmodell
Wir fördern als berufsbildende Schule in unseren verschiedenen Ausbildungen eine praxis- und realitätsnahe berufliche Handlungskompetenz. Darunter verstehen wir das wirksame Zusammenspiel von fachlichen Kenntnissen, von methodisch organisatorischen Fertigkeiten sowie von sozialen und personalen Fähigkeiten, auf welche die Fachperson des Sozialbereichs zurückgreift, um in einer beruflichen Situation professionell und sinnhaft zu handeln.
Die Lernfeld-Didaktik bildet die Grundlage für unsere Unterrichtstätigkeit. Dieses berufspädagogische Kompetenzmodell stellt die enge Verknüpfung  von theoretischem Wissen und beruflichem Können in den Vordergrund. Dabei spielen die berufstypischen Einstellungen und Werthaltungen der Sozialarbeit eine wesentliche Rolle.

Qualitätsentwicklung
Wir verstehen Schule als lernende Organisation und Qualität in der Ausbildung als umfassende Verpflichtung.
Deshalb ist regelmäßige Evaluation von innen für uns ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung, auch um zu erkennen, ob unsere Arbeit und das von uns Erreichte mit unseren eigenen Zielen, Vorhaben und mit den geltenden Vorgaben übereinstimmen.
Alle Mitwirkende der Schule stellen sich immer wieder der Auseinandersetzung mit folgenden Fragen:

  • Was bedeutet Qualität in unserer speziellen Situation?
  • Was sind unsere Ansprüche, Perspektiven und Visionen?
  • Woran erkennen wir, dass unsere Arbeit erfolgreich ist?
  • Wie erkennen wir die Wirksamkeit unserer Maßnahmen?

Ziel dieser Auseinandersetzung ist die kontinuierliche Verbesserung der zentralen Aufgabe einer berufsbildenden Schule nämlich die bestmögliche Vorbereitung auf das Berufsleben.

Die Lehrenden
Die Landesfachschule untersteht der allgemeinen Personalordnung der Landesverwaltung und bezieht ihre Mitarbeiter/-innen - Lehrende und Verwaltungspersonal - über eine Rangordnung. Die unterschiedlich ausgebildeten Fachkräfte arbeiten in den verschiedenen Bereichen zusammen. Um ein förderliches Arbeitsklima zu gewährleisten, sind sie bemüht, in ständigem Dialog die Konfliktfähigkeit zu erhöhen und zur konstruktiven Zusammenarbeit beizutragen. In der Umsetzung ihres Auftrages richten sie sich nach gesetzlichen Vorgaben, den Lehrplänen und den Grundwerten der Institution, die im Leitbild beschrieben sind. Demnach ist jede Lehrperson dazu angehalten, ihren Unterricht im Rahmen des geltenden Lehrplanes und im Sinne der Lehrfreiheit zu gestalten, wobei Klassenzusammensetzung und Lernvoraussetzungen zu berücksichtigen sind. Sie vermittelt die im Lehrplan festgelegten Kompetenzen und begleitet den Lernprozess. Darüber hinaus bemüht sie sich um ein gutes Arbeitsklima und eine positive Beziehung zu den Studierenden.

Lehrer(innen)fortbildung
Im Bewusstsein, ständig auf dem Entwicklungsweg zu sein, bemühen sich die Lehrenden, ihre fachliche und persönliche Kompetenz zu erweitern. Neue Lehrende an der Schule werden von erfahrenen Lehrpersonen in die Struktur und Organisation eingeführt. Alle Lehrenden erhalten das Angebot einer professionellen Beratung, um anfallende Themen zu besprechen.

Der Direktor
Der Ausbildungsstätte steht ein Direktor vor, der die vereinbarten Ziele umsetzen und die Vorgaben der Landesverwaltung einzuhalten hat.
Er koordiniert, überprüft und entscheidet in relativer Autonomie über die Abläufe und die Tätigkeiten der Lehrpersonen, des Verwaltungs- und Reinigungspersonals.
Das Leitungsverständnis wird durch hierarchische Vorgaben definiert. Grundsätze wie Klarheit und Transparenz sind als Werthaltung im Leitbild der Schule verankert:
"Wer hilfsbedürftig ist, hat Anspruch auf besondere Zuwendung, die von persönlicher Wertschätzung und fachlicher Kompetenz geprägt ist. Die Landesfachschule für Sozialberufe bietet in ihrem Ausbildungsmodell die Vermittlung des nötigen Fachwissens."

Schulgremien
Damit der Schulbetrieb funktionieren kann, stehen den Lehrenden und Studierenden gesetzlich vorgesehene Gremien zu Verfügung. Das Lehrer(innen)kollegium ist die Vollversammlung aller Lehrer/innen und berät über wichtige schulische Belange. Der Klassenrat, Versammlung der Lehrenden einer Klasse, koordiniert die Lehrinhalte und bespricht die Anliegen der Studierenden. Der Direktionsrat versteht sich als ein den Direktor beratendes Gremium. Lehrende desselben Unterrichtsfaches schließen sich zu Fachgruppen zusammen und die Gruppe der Praktikumslehrer/-innen berät über die Modalitäten des Praktikumseinsatzes.
Die Gremien der Studierenden vermitteln den Schulverantwortlichen ihre Anliegen. Jede Klasse wählt zwei Vertreter/-innen, die an Klassenratsitzungen teilnehmen können, um Vorschläge einzubringen und Stellungnahmen, insbesondere zu den sie berührenden Schulangelegenheiten, abzugeben. Die Vertreter/-innen der Studierenden in den Klassenräten bilden den Schüler/innenrat der Schule. Die Versammlung der Studierenden wird vom Vorsitzenden des Schüler/innenrates, auch auf Antrag der Mehrheit des Rates, einberufen.

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