Hauptinhalt

Suchtarbeit

Abhängigkeitserkrenkungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen unserer Gesellschaft. Die Anzahl süchtiger Menschen, die sich an professionelle HelferInnen wenden, um mit ihrem Leben zu Recht zu kommen, steigt stetig an. Um die Betroffenen eine gefestigte Lebens-, Familien-, Wohn- und Arbeitssituation zu ermöglichen und somit die subjektive Lebensqualität zu steigern, sind eine Vielzahl von aufeinander abgestimmten Maßnahmen und dieZusammenarbeit von sanitären und sozialen Diensten notwendig. Daraus ergibt sich für Fachpersonen, die in sozialen Diensten für Menschen mit einer Suchtproblematik arbeiten, die Notwendigkeit, ein kllrdiniertes und professionelles Hilfsangebot zu schaffen.

Engagierte und qualdifizierte ReferentInnen bieten den TielnehmerInnen fundiertes, handlungsorientiertes Fachwissen und eine interdisziplinäre Schulung an.

Zielgruppe
Personen, die eine Grundausbildung im sozialen, sozialpädagogischen oder pflegerischen Bereich abgeschlossen haben (SozialbetreuerInnen, KrankenpflegerInnen, Erzieherinnen und WerkerzieherInnen...) und aktuell mit suchterkrankten Menschen arbeiten. Die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf 20 begrenzt. Sollten sich mehr als 20 Personen zur Zusatzqualifikation anmelden, gelten folgende Vorzugskriterien: Arbeit mit suchtkranken Menschen, höheres Dienstalter, chronologische Reihenfolge der Anmeldungen.

Struktur und Verlauf
Der Weiterbildungslehrgang dauert ca. eineinhalb Jahre und wird in berufsbegleitender Form durchgeführt. Er umfasst insgesamt 400 Stunden, davon 240 Stunden Theorie und 120 Stunden Praktikum. Der Unterricht erfolgt in Form von 10 bis12 Blockseminaren und wird mit Exkursionen ergänzt. Im Verlauf der Zusatzqualifikation führen die TeilnehmerInnen in ihrer Einrichtung oder im Praktikum ein Projekt bzw. Vorhaben durch. Die Dokumentation darüber, in Form einer Projektarbeit, ist Teil des Abschlusskolloqiums. Zum Abschluss erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat.

Inhalte
Abhängigkeit aus medizinischer und aus psychologischer Sicht: klinische, psychologische, kommunikative und soziologische Grundlagen; verschiedene Therapieformen und Maßnahmen; soziale Rehabilitation und Wiedereingliederung; Dienste und Konzepte im Sozialbereich: Ziele und Aufgaben der Einrichtungen; Interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Dienste und Einrichtungen; Angehörigenarbeit und Volontariat; rechtliche Grundlagen.

ECM-Punkte
Um ECM Punkte für KrankenpflegerInnen und ErzieherInnen wird angesucht.